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Der Fachartikel – Werbeblabla vs. fesselnde Anwendungsstory

von Viatico (Kommentare: 1)

NYC_skyline_bei_Nacht

Was hat die in gespenstisches Schwarz gehüllte Skyline von New York City mit industriellen Steckverbindern zu tun? Und wie passen eine idyllische, 700 Jahre alte Klosteranlage im oberbayrischen Ettal und hochmoderne Steuerungs- und Regeltechnik zusammen? Fragen, die zugleich Antworten sind. Nämlich auf die Frage, wie aus reinen Produktinformationen spannende Fachartikel werden. Kurze, unternehmerische Abenteuergeschichten, die den Leser in ihren Bann ziehen und zugleich alle technischen Details transportieren. Oder vereinfacht ausgedrückt: Schauen Sie nicht (nur) aufs Datenblatt, suchen Sie nach der Story, dem Aufmacher.

William Faulkner wird das Zitat zugeschrieben: „Schreibe den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.“ Wir alle werden gerne unterhalten – das gilt auch für die industrielle Kommunikation. Wer nüchterne, technische Informationen lesen möchte, der lädt sich das Produktdatenblatt als PDF von Ihrer Website. Wer eine Fachzeitschrift aufschlägt, der möchte spannende Anwendungsberichte lesen. Sachlich korrekt, doch auch unterhaltsam, inspirierend und mit einem Wow-Effekt, der Ihrem Unternehmen einen sicheren Platz im Gedächtnis des Lesers verschafft.

Bei Anruf Idee

Stellt sich die Frage: Woher die Idee für einen neuen Fachartikel nehmen? Sprechen Sie Ihren Vertrieb an. Die Damen und Herren von der „Front“ kennen die Kunden und deren Anwendungen am besten. Oftmals zeigt sich erst in einem persönlichen Gespräch, welch spannende Story in einer Anwendung steckt.

Die Überschrift dieses Blogbeitrages lautet nicht umsonst „Werbeblabla versus fesselnde Anwendungsstory“: Stellen Sie sich Ihren Fachartikel als gewandten und sympathischen Redner vor. Einer, der weiß, wovon er spricht und seine Meinung voller Selbstbewusstsein vertritt - der es jedoch nicht nötig hat, eine „Mein-Haus-mein-Auto-mein-Boot“-Attitüde an den Tag zu legen. Der Leser will selbst zu dem Schluss kommen können, dass Sie der Schnellste und der Beste sind. Das sollte man ihm nicht in Form sämtlicher Superlative um die Ohren – respektive die Lesebrille – hauen. Deshalb fragen Sie sich bevor Sie den Text beginnen: Was würde mich an einem solchen Projekt interessieren? Was sind wichtige und interessante Fakten und was nur selbstbeweihräuchernde Worthülsen? Oder mit den Worten von Mark Twain: „Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen.“

 

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Kommentar von Ullrich Höltkemeier |

Was soll man machen wenn der Kunde unbedingt Werbeblabla wünscht und dafür auch noch zahlen will? (hihihihi)

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Neue Blickwinkel!
19.04.2018 09:53

Veraltetes Modell
11.04.2018 09:22

Für alles einen Tag
15.02.2018 14:56

Begeisterung
07.12.2017 13:44

Out of the Box
21.11.2017 14:15

Also doch...
10.07.2017 11:05

Lasergemüse
30.06.2017 08:32

Jahrgangsbesten-Ehrung Jonas Voss IHK Karlsruhe

Ehre, wem Ehre gebürt
15.11.2016 11:51

Vorsätze & vor Sätze
07.01.2016 15:30

Einkaufserlebnis!
12.08.2015 14:43

Auf Kräutersuche
22.05.2015 14:03

Produkt sucht Markt...
20.05.2014 09:26

Schnell mal zu Lidl...
19.03.2014 13:00

Alles Slogan, oder?
03.02.2014 09:59

Es ist Frühling!
08.01.2014 15:05

Begeisterung
03.12.2013 14:59

Die Marke, I Like!
08.11.2013 10:52

Es ist vollbracht!
30.10.2013 17:36